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Bereichernde Perspektiven und Denkimpulse auf der Jahrestagung des Netzwerks Rekonstruktive Soziale Arbeit 2025

applaudierende Teilnehmende im Hörsaal

Wie entwickelt sich die Sozialarbeitsforschung in Zeiten globaler Polykrisen und Transformationsprozessen? Welche gesellschaftliche Verantwortung wächst unter diesen Bedingungen der Sozialarbeitsforschung zu? Am 7. und 8. März 2025 trafen sich rund hundert Teilnehmende aus ganz Deutschland, Italien und der Türkei (virtuell) in der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Sie diskutierten in 12 Panels zu insgesamt 37 Vorträgen und Workshops sowie einer Postersession diese und andere Fragen in vier Dimensionen: Forschung und Partizipation, Verständnis kollektiver und individueller Krisen und Katastrophen, politische Dimensionen, Wissensgenerierung und Wissensanwendung.

Nach den Grußworten des Präsidenten der EVHN, Prof. Dr. Thomas Popp, wurde die Tagung gerahmt vom Keynote-Vortrag von Prof. Dr. Katrin Valentin, die auch die interaktive Abschlussveranstaltung moderierte. Ihre Überlegungen zur Fragestellung „was kann gesellschaftliche Verantwortung von Forschenden und Lehrenden bedeuten, wenn die Veränderungen vielgestaltig, schwer abwägbar und grundlegend sind?“ waren ein wiederkehrender Bezugspunkt in den Debatten innerhalb und außerhalb der Panels. Oft aufgenommen wurde die Metamorphose-Metapher des „Matsches“ in der Phase der Verpuppung.

Ausgewählte Stimmen aus der Abschlussevaluation

  • „Bereichernde Perspektiven & Denkimpulse, Entspannung ob der angenehmen Atmosphäre, positiv trotz oder wegen der Matschphase"
  • „Verantwortung der Sozialarbeitsforschung soziale Probleme sichtbar zu machen“
  • „Inspirierende Rückmeldungen aus der Postersessions“
  • „Musik + Austausch + Catering, ansprechende Räumlichkeit + Heimatnähe“

Das Programm finden Sie hier

Website des Netzwerks Rekonstruktive Soziale Arbeit  http://www.nwrsa.de/

Gruppenbild des Orgateams

Das Organisationsteam (v. l. n. r.): Christin Schörmann, Johannes Kloha, Cosimo Mangione, Isabel Fischr, Paula Wittmann, Michael Appel, Yuli Zimen, Frank Sowa
 

Text: Michael Appel